Frankfurt, 30.05.2007 |
Unter dem Motto „Chemie macht Zukunft" startet die neue Imagekampagne der Branche. „Wir wollen das Verständnis und die Akzeptanz für Zukunftstechnologien in Deutschland verbessern", erläutert der Geschäftsführer der Initiative Chemie im Dialog, Dr. Anton Mariacher. „Das geht nur in einem offenen gesellschaftlichen Diskurs. Wir sehen dabei nicht nur die Politik, sondern auch die Wirtschaft gefordert."
Drei Technologien stehen thematisch im Mittelpunkt dieser neuen Kampagne: die Bio- und Gentechnik, die Nanotechnologie und die Katalyse zur Effizienzsteigerung. Zwei miteinander vernetzte Kommunikationsansätze für unterschiedliche Zielgruppen sind geplant:
- Ein werblicher Auftritt zeigt an verblüffenden Beispielen, wie neue Technologien künftig unser Leben bequemer, sauberer und sicherer machen – mit Schlagzeilen wie „Warum Tapeten bald leuchten" oder „Wie Tabak Sie vor Grippe schützt". Bei der Verbesserung von Produktionsverfahren und Produkten nutzen die Forscher häufig intelligente Lösungen der Natur und passen sie unseren Bedürfnissen an. Ab Mitte Juli stehen die Anzeigen in den Magazinen „Stern", „Der Spiegel", „Focus" und „Wirtschaftswoche".
- Der zweite, eher redaktionell geprägte Kampagnenansatz steht unter dem Motto „Wie wollen wir leben?". Renommierte Wissenschaftler – darunter Nobelpreisträger – nehmen zu den Chancen der drei genannten Zukunftstechnologien in Form von Interviews Stellung. Mit diesem Auftritt sollen in erster Linie die politischen Entscheider angesprochen werden. Das erste Interview erscheint bereits ab 31. Mai in Tageszeitungen, der Wochenzeitung „Die Zeit" und im Magazin „Der Spiegel". Ein ganz wichtiger Bestandteil dieser Kampagne ist der Dialog: Dazu werden ab Mitte Juni mehrere Live-Chats auf www.forum-chemie-macht-zukunft.de stattfinden. Auf dieser Internetseite werden auch vertiefende Informationen angeboten.
Beide Kampagnen sind in ein umfassendes Kommunikationsangebot eingebettet mit Diskussionsforen, Internetauftritten (www.chemiemachtzukunft.de) und einer Begleitbroschüre. Die Kampagne läuft bis Ende 2009. Träger dieser Gesamtkampagne ist die Initiative Chemie im Dialog. Sie wird von rund 30 Chemiefirmen und mehreren Chemieverbänden, darunter auch der Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI), getragen.
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Interview Professor Dr. Joachim Maier |
»Die Elektrochemie ist eine Schlüsseldisziplin für die Schonung unserer Ressourcen.« |
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Interview Prof. Dr. Jean-Marie Lehn |
»Mit Chemie lässt sich das Leben entschlüsseln.« |
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Interview Prof. Dr. Ferdi Schüth |
»Nur mit der Chemie werden wir neue Energiequellen erschließen können.« |
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Interview Prof. Dr. Heinz Saedler |
»Gentechnologie macht die Erde zwar nicht größer, aber ertragreicher.« |
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Interview Prof. Dr. Matthias Beller |
»Die Spaltung von Wasser könnte unser Energieproblem lösen.« |
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Interview Prof. Dr. Gerd Karl Binnig |
»Die Nanotechnologie könnte die Computer viel intelligenter machen.« |
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Interview mit Prof. Dr. Erwin Neher |
»Wenn wir mehr über das Verhalten von Zellen wüssten, ließen sich die Folgen von Schlaganfällen besser behandeln.« |
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Interview Prof. Dr. Ulrich Buller |
»Die Nanotechnologie spielt bei der Entwicklung neuer Energiesysteme eine entscheidende Rolle.« |
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Interview Prof. Dr. Christian Wandrey |
»Mit Biotechnologie können wir nachwachsende Rohstoffe besser nutzen.« |
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Interview Prof. Dr. Garabed Antranikian |
»Das wahre Gold der Erde ist weder gelb noch schwarz, sondern lebendig« |
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Interview Prof. Dr. Bernhard Rieger |
»Mit CO2 bekommen wir einen Rohstoff, den wir nicht mal ausgraben müssen.« |
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Interview Prof. Dr. Kornelius Nielsch |
»Mit der Abwärme des Motors werden wir künftig Auto fahren.« |
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Interview Prof. Dr. Horst Hahn |
»Wenn Forschung und Politik nun näher zusammenrücken, bewirkt diese Krise sogar was Positives.« |
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Interview Prof. Dr. Klaus Müllen |
»Gegen weltweite Konkurrenz punktet nur angewandte Intelligenz.« |
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Interview Prof. Dr. Helga Nowotny |
»Bildung beginnt nicht an den Universitäten, sondern im Kindergarten.« |
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Interview Prof. Dr. Harald zur Hausen |
»Den ersten gezielten Impfstoff gegen Krebs verdanken wir der Gentechnik.« |
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